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Was in einem guten Monatsreport stehen muss — und was nicht.

Ein Monatsreport ist kein Daten-Dump. Er ist das Werkzeug für das nächste Kundengespräch. Was hineingehört und warum weniger oft mehr ist.

März 2026

Die meisten Monatsreports schreiben für niemanden. Sie dokumentieren Aktivität, aber sie beantworten keine Frage. Ein Kunde öffnet einen Report mit einer einzigen Frage im Kopf: “Läuft das?” Der Report muss diese Frage in den ersten dreißig Sekunden beantworten.

Was hineingehört

Was diese Periode passiert ist

Drei bis fünf Sätze. Kein Fachvokabular. Was wurde umgesetzt, was hat sich geändert, was ist relevant für den Kunden.

Wo die Website jetzt steht

Sichtbarkeit im Vergleich zum Vormonat. Organische Klicks, Impressionen, relevante Rankings. Nur Kennzahlen die der Kunde auch einordnen kann.

Was konkret als nächstes passiert

Keine Liste mit zwanzig Punkten. Drei klare Aktionen mit Verantwortlichkeit. Wer macht was bis wann.

Ob etwas vom Kunden benötigt wird

Freigaben, Texte, Zugänge, Entscheidungen. Wenn nichts benötigt wird — explizit sagen, dass der nächste Monat ohne Rückfragen läuft.

Was nicht hineingehört

  • Rohdaten-Tabellen ohne Erklärung
  • Technische Begriffe die der Kunde nicht kennt
  • Metriken ohne Kontext (Sitzungen allein sagen nichts)
  • Rückblick ohne Vorausblick
  • Mehr als zwei Seiten für den Hauptteil

Der eigentliche Zweck

Ein guter Monatsreport macht das nächste Gespräch kürzer, nicht länger. Er beantwortet alle Fragen, die sonst per E-Mail kommen würden. Er gibt dem Kunden das Gefühl, dass etwas passiert — ohne dass er selbst etwas tun muss.

Wer das einmal richtig aufgesetzt hat, kann es jeden Monat in weniger als einer Stunde ausliefern. Die Arbeit steckt im Setup, nicht in der Wiederholung.